In alten Mustern gefangen – will ich das?

Gestern war es mal wieder so weit: Mein Wunsch und mein Verhalten passten überhaupt nicht zusammen.

Eigentlich wollte ich meinem 13-jährigen Sohn geduldig, gelassen und zugewandt begegnen. Die Werkzeuge dafür habe ich: Gewaltfreie Kommunikation, Kinesiologie, Familienaufstellungen und viele Jahre Erfahrung mit persönlicher Entwicklung.

Und trotzdem genügte ein einziger Trigger.

Plötzlich war sie da: die Wut. Das Donnerwetter. Die Enttäuschung.

Zuerst über meinen Sohn. Dann über mich selbst.

Mein innerer Dialog war alles andere als freundlich. Vorwürfe, Selbstkritik, eine regelrechte Abwärtsspirale. Würde eine Freundin so mit mir sprechen, würde ich sofort sagen: „Stopp. So nicht.“

Nach einigen Minuten hielt ich inne. Ich atmete bewusst, massierte meine Gehirnpunkte und spürte, wie wieder etwas Ruhe einkehrte.

Genau solche Situationen zeigen, worum es in meiner Arbeit geht:

Veränderung entsteht nicht allein durch Erkenntnis. Unser Verstand weiß oft längst, was sinnvoll wäre. Und dennoch handeln wir anders.

Warum?

Weil jede Erfahrung – ob positiv oder belastend – Spuren hinterlässt. Unser Körper speichert Erinnerungen, Gefühle und alte Überlebensstrategien. In bestimmten Situationen reagieren wir deshalb automatisch. Wir wollen das eine und tun das andere. Als wären wir an unsichtbare Fäden gebunden.

Hier setzt die Kinesiologie an.

Über das Muskelfeedback – das zentrale Werkzeug der Kinesiologie – können wir gemeinsam herausfinden, was hinter einem Thema steht. Oft zeigen sich dabei Zusammenhänge, die dem bewussten Denken verborgen bleiben.

Meine Klientinnen und Klienten kommen mit ganz unterschiedlichen Anliegen:

  • gelassener in Konflikten werden
  • gesündere Gewohnheiten entwickeln
  • weniger Süßigkeiten essen
  • mehr Bewegung in den Alltag bringen
  • beruflich erfolgreicher sein
  • finanzielle Ziele erreichen
  • sich selbst wieder besser verstehen

Die entscheidende Frage lautet dabei:

Was hindert Sie daran, Ihr Ziel bereits heute zu leben?

Die Antworten, die wir mit dem Verstand geben, kennen wir meist schon: Zeitmangel, fehlende Disziplin, alte Gewohnheiten oder mangelnde Klarheit.

Doch die Antworten des Körpers gehen oft tiefer. Sie führen an den Kern eines Themas. Und genau dort kann nachhaltige Veränderung entstehen.

Das begeistert mich an meiner Arbeit immer wieder aufs Neue.

Das Muskelfeedback lässt sich nur schwer beschreiben. Allerdings kann man es wunderbar erleben und im wahrsten Sinne des Wortes begreifen.

Deshalb biete ich auf Anfrage gerne ein unverbindliches Kennenlerngespräch mit einer ersten Erfahrung des Muskelfeedbacks an.

Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, einen neuen Weg auszuprobieren.